- US-Justizministerin Pam Bondi hat im Zusammenhang mit der Veröffentlichung von Epstein-Akten Fehler zugegeben.
- So seien versehentlich zum Teil Namen von Opfern veröffentlicht worden, sagte Bondi im Rahmen einer Anhörung im Repräsentantenhaus.
- Die Stellen seien nach entsprechenden Hinweisen aber umgehend geschwärzt worden.
Mitte Dezember hatte ihr Ministerium damit begonnen, Ermittlungsakten aus dem Fall Epstein zu veröffentlichen. Kurz danach waren mehr als ein Dutzend Dateien überraschend wieder verschwunden. Bondis Stellvertreter Todd Blanche sagte damals, dass die plötzliche Löschung auf Bitten von Betroffenen erfolgt sei. Die entfernten Fotos zeigten potenzielle Opfer, die zuvor nicht als solche identifiziert worden seien, hiess es.
Der demokratische Kongressabgeordnete Jamie Raskin kritisierte das Versäumnis, die Namen von Opfern zu schwärzen, während die Namen von Tätern und Komplizen unkenntlich gemacht worden seien. Einige der Opfer hätten sich öffentlich zum Missbrauch geäussert, viele jedoch nicht. «Viele hatten ihre Peinigung geheim gehalten, sogar vor Familie und Freunden» – das Justizministerium habe dennoch ihre Namen und Identitäten mit der Welt geteilt, kritisierte Raskin.
US Attorney General Pam Bondi acknowledged errors related to the release of documents pertaining to the Jeffrey Epstein case. The admission came during a hearing before the House of Representatives, where Bondi stated that names of victims were inadvertently made public.
According to Bondi, the exposed information was promptly redacted after the errors were identified. The Justice Department began releasing Epstein case files in mid-December, but more than a dozen files were unexpectedly removed shortly thereafter. At the time, Bondi’s deputy, Todd Blanche, explained the removal was at the request of individuals who were potentially identifiable as victims within the images.
Democratic Congressman Jamie Raskin criticized the failure to redact the names of victims whereas simultaneously redacting the names of perpetrators and accomplices. Raskin noted that some victims had publicly disclosed their abuse, while many had not. “Many kept their ordeal secret, even from family and friends,” Raskin stated, adding that the Justice Department nevertheless shared their names and identities with the public. The incident raises further questions about the handling of sensitive information in the high-profile case.